Ein Tag im Leben der Autosalon-Hosts

Die freundlichen Gesichter von Toyota

Die Hostessen und Hosts sind am Toyota-Stand der erste Kontakt für die Messebesucher. Für Bianca und Dmitriy sind das zwar 13 lange und anstrengende Tage, aber eine unvergleichbar schöne Erfahrung.

Keine Spur von Nervosität bei Dmitriy. Gelassen unterhält er sich neben einem Toyota Corolla mit zwei Kollegen. Er lässt sich seine Anspannung nicht anmerken. Denn: Er steht den ersten Tag überhaupt als Host an einer Messe. «Ich bin natürlich aufgeregt, aber ich freue mich riesig, ein Teil hiervon zu sein. Der Toyota Stand sieht cool aus, und wir haben ein super Team.» Dieses Team besteht aus 23 Hostessen und Hosts, rund die Hälfte ist männlich. In einem Casting wurden sie handverlesen. Die Auswahl ist entscheidend, denn die Hostessen und Hosts sind das Gesicht von Toyota am Autosalon. Sie sind der erste Kontakt mit der Marke für jeden Besucher, deshalb müssen sie auch zum japanischen Hybrid-Pionier passen.

Passende Verhaltensregeln und alle wichtigen Informationen zu den Autos erhielten sie bei der zweitägigen Schulung am Schweizer Toyota Hauptsitz in Safenwil AG. Dabei lernten sich die Hosts und Hostessen kennen, und die erfahrenen Kollegen geben Ratschläge an die «Neuen» weiter, was sie vor Ort alles Nützliches brauchen können. «Das Coolste war jedoch, dass wir auch fast alle Autos fahren durften, damit wir wissen, wovon wir sprechen», erzählt der 22-jährige Zürcher. «Ich durfte sogar das Wasserstoffauto Mirai fahren. Das können wahrscheinlich nicht viele behaupten.» Leider war sein Favorit, der Supra, nicht dabei, da das Fahrzeug erst diesen Sommer auf den Markt kommt.

Am Autosalon selber müssen die Hosts, schon bevor die Türen um 10 Uhr öffnen, auf dem Stand parat stehen. Vorher beginnt der Tag jeweils mit einem kurzen Briefing mit Informationen für den Tag. Es folgen fast zehn Stunden auf den Beinen, bis der Salon um 20 Uhr wieder schliesst.

Für Bianca beginnt der Tag an der Rezeption. Jeden Gast begrüsst die 24-Jährige mit einem Lächeln. «Natürlich ist nicht jeder Kunde gleich einfach, aber gerade das ist so spannend. Ich liebe den Kontakt mit Menschen.» Später verkauft sie in der Boutique oder erklärt auf der Ausstellungsfläche die verschiedenen Autos. Die Hostessen und Hosts rotieren, damit sie zwischendurch absitzen können und es ihnen nicht langweilig wird. Für die Psychologie-Studentin war es bis jetzt immer spannend, und deshalb ist sie schon das dritte Mal dabei. «Das Team war bisher immer sensationell. Es ist wie eine Familie, und jeder kümmert sich um jeden.» Genau dieselben Worte verwendet auch ETH-Student Dmitriy, um das Team zu umschreiben.

Bei aller guten Stimmung untereinander bleiben die zehn Stunden in den Palexpo-Hallen anstrengend. Umso wichtiger sind die drei über den Tag verteilten Pausen. «Wenn die Sonne scheint, verbringen wir diese immer draussen im Park», erzählt Bianca und blüht geradezu auf. «Es tut einfach gut, aus der lärmigen, düsteren und stickigen Halle an die frische Luft und ins Sonnenlicht zu kommen.» Dafür nutzt sie auch die beiden freien Abende. Die harte Arbeit bedeutet aber keineswegs, dass Bianca in jeder freien Minute aus dem Salon flieht. «Ich sehe mich gerne auch etwas um und schaue mir die Outfits der anderen Hostessen an.» Die St. Gallerin schätzt die sportlichen Outfits und flachen Schuhe von Toyota. «Sie sind bequem und machen den Tag angenehmer.»

Wenn der Autosalon die Türen schliesst, schaut sich Bianca auch gerne die Tanzeinlagen mancher Crews an anderen Ständen an. Und auch wenn die Hosts und Hostessen am Abend müde sind, gehts zusammen noch raus. «Ein Feierabendbier und ein gemeinsames Abendessen gehören dazu», erzählt Dmitriy. «Das fördert den Teamgeist.» Und lachend verlassen Bianca und Dmitriy mit ihren Kollegen die Palexpo-Hallen.

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