Adrenalin mit Abassia

Diese Frau ist nicht zu bremsen!

Die Schweizer Spitzen-Sprinterin Abassia Rahmani (27) ist auf Adrenalin-Mission. Im Toyota GR Supra des Schweizer Drift-Königs Yves Meyer (28) findet sie heraus, wie die Fliehkraft ihren Puls hochtreibt.

Abassia Rahmani ist schnell. Richtig schnell. Die 27-jährige Schweizer Spitzen-Sprinterin läuft über 100, 200 und 400 Meter bei der internationalen Weltspitze mit. Derzeit trainiert sie für die World Para Athletics Championships, die im November in Dubai stattfinden. «Mein Ziel ist es, über 100 Meter in den Final zu kommen», sagt die Winterthurerin. «Und dann so weit nach vorne wie irgendwie möglich.»

Die Schnelligkeit treibt Abassia Rahmani an – und das Adrenalin. «Ich bewege mich gerne mal ausserhalb meiner Komfortzone», sagt sie. «Ich liebe die mentale Challenge. Grenzen gibt es für mich keine – nur Herausforderungen. Und wenn man solche Herausforderungen meistert, hilft das auch am Startblock.» Schon als Mädchen war Rahmani sportbegeistert, verbrachte ihre Freizeit auf dem Snowboard, dem Pferd oder im Turnverein. Mit 16 Jahren folgte ein Schicksalsschlag: Nach einer bakteriellen Blutvergiftung mussten ihr die Ärzte beide Unterschenkel amputieren. Fünf Jahre später fand Rahmani zurück zum Sport, als Swiss Blade Runner holte sie bereits Bronze an der Leichtathletik-EM 2016 und an der EM 2018 sogar Gold in Berlin.

Michael Bieri und Miryam Marti.

Richtig schnell ist auch Yves Meier in seinem Toyota GR Supra. Der 28-Jährige ist amtierender Drift-Vizeweltmeister, holte im letzten November am FIA Intercontinental Drifting Cup in Tokio den zweiten Platz. Ihre Adrenalin-Mission hat Abassia Rahmani nach Seelisberg UR und auf den Beifahrersitz neben Drift-König Yves Meyer geführt. Der Pulsmesser an ihrem Handgelenk zeichnet alles auf: Wie schnell schlägt ihr Herz bei den Asphalt-Pirouetten? Wie viel Adrenalin pumpen die Fliehkräfte ins Blut? Hier sehen Sie das Video zum Abenteuer:

Abassia Rahmani kam 1992 zur Welt. Die Tochter einer Schweizerin und eines Algeriers wuchs in Wila ZH auf. Eine von Meningokokken-Bakterien ausgelöste Blutvergiftung führte dazu, dass ihr mit 16 Jahren beide Unterschenkel amputiert werden mussten. Mit 21 fand sie mit der Leichtathletik zurück zum Sport, seit 2018 ist sie Profi-Sportlerin. Daneben geht sie zur Schule und bereitet sich auf die Berufsmaturität vor. Ihr nächstes Ziel: Die Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Dubai im November. Ihre Website: https://www.abassia-rahmani.com/.

In ihrem Alltag, sagt Abassia Rahmani, behalte sie eigentlich gerne die Kontrolle. «Aber manchmal gebe ich sie auch ganz gerne bewusst ab und bringe mich in solche Situationen», sagt sie. Ihr Drift-Fazit: «Ich habe Autos gerne – auch schnelle Autos. Die Kombination der Geschwindigkeit mit den Fliehkräften hat mir sehr gut gefallen. Aber selber würde ich nie so fahren – nur mit Yves nebendran!» Im Alltag – sie fährt einen neuen Toyota Corolla – fahre sie gern «sportlich», sagt Rahmani. «Aber immer vernünftig und im legalen Bereich! Es ist krass, wie wenig Benzin ich mit dem Corolla verbrauche. Und ich bekomme immer wieder Komplimente, wie gut das Auto ausschaut.»

Für Europa gebaut

Mit dem neuen Corolla ist Toyota ein Wurf gelungen: Die neuste Auflage des meistverkauften Autos der Welt ist ganz auf den europäischen Markt ausgerichtet, glänzt mit dynamischen Design und ist – wichtig für die Schweiz – sowohl als Hatchback- als auch als Kombi-Variante Touring Sports erhältlich. Beide Varianten sind in jeweils zwei Hybrid-Varianten mit 122 beziehungsweise 180 PS erhältlich. Besonders schnittig wird die Variante Toyota Corolla GR Sport, die Anfang nächsten Jahres ausgeliefert wird: Wie der Toyota GR Supra ist dieses Modell von den Rennsport-Erfolgen des Rennstalls Gazoo Racing inspiriert. Auch diese Sport-Variante wird als Hatchback- und als Kombi-Variante auf den Markt kommen.

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