Abassia Rahmani (26)

Die schnellste Frau der Schweiz – auf Blades

Abassia Rahmani (26) ist eine Ausnahme-Athletin: Europameisterin über 200 Meter Sprint, Bronzemedaille über 100 Meter – nur einfach auf Blades statt Beinen. Bei den Herausforderungen im Sport und im Alltag unterstützt sie Toyota.

Die Geschichte von Abassia Rahmani ist die Geschichte einer echten Powerfrau, die einem Schicksalsschlag strahlend und sehr, sehr schnell ein Schnippchen schlägt: Als wir Abassia am Genfer Autosalon treffen, ist die EM-Gold- und -Bronzemedaillen-Gewinnerin gerade aus Dubai (VAE) zurück – vom Training für die Para-Leichtathletik-WM im November. Abassia strahlt: «Die Bahn ist schnell, das Wetter super: Das hat Potenzial, wenn ich über 100 Meter antrete.» Augenzwinkernd fügt sie an: «Und das Essen dort ist gut – das ist wichtig!» An der WM will die 26-Jährige ihre Bestzeit über 100 Meter knacken und den Finaleinzug schaffen.

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Dieses Jahr stehen ganz besonders viele Neuheiten bei den Toyota Partnern. Das sind die Highlights des ersten Halbjahres.

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Schnell war Abassia schon immer: Leichtathletik und Snowboard sind Teil ihrer Jugend. Vor zehn Jahren dann der Schicksalsschlag: eine bakterielle Blutvergiftung. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben und fällen dazu einen schweren Entscheid: Als die erst 16-Jährige aus dem Koma erwacht, sind die Unterschenkel amputiert. Doch: Bald ist Abassia wieder auf der Überholspur unterwegs, schliesst ihre KV-Lehre ab – und steht eines Tages zum ersten Mal auf Blades, also auf Wettbewerbsprothesen.

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«Die Freiheit, das Tempo, der Wind im Haar – der Hammer!» Abassia hatte ihre Berufung gefunden. Und ihren Beruf: Aus dem Hobby wird für die Schweizerin mit väterlicherseits algerischen Wurzeln Profisport.

Persönlich: Abassia Rahmani

Geboren: 2. Juli 1992 in Zürich
Grösse: 1,70 m, Gewicht: 50 kg
Ausbildung: KV-Lehre, derzeit Berufsmatura
Wohnort: Winterthur
Grösste Erfolge: Bronze über 100 Meter Sprint, Para-EM 2016 in Grosseto (I). 4. Rang über 200 Meter an den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (BR) und an der Para-WM 2017 in London (GB), Gold über 200 Meter an der Para-EM 2018 in Berlin (D).

Am Genfer Autosalon schaut sich Rahmani die neuen Modelle an. Besonders genau die neuen Toyota Corolla Touring Sports und Hatchback. Bald wird sie selber einen Fahren. «Diesen Monat bekomme ich meinen Corolla Hatchback. Der ist kompakter, aber ausser mehreren Beinpaaren und der Sporttasche habe ich meist wenig dabei. Ich bin nicht der allergrösste Autofan, aber durchaus autointeressiert. Toyota kenne ich schon immer als Hybrid Pionier, und nun ist Toyota Pionier im Parasportler-Sponsoring!» Abassias Ansprüche sind nicht gerade klein: «Mein Auto muss zuverlässig sein, umweltschonend sowie sparsam im Verbrauch sein», sagt Rahmani. «Und das Design des Corolla Hatchback ist unschlagbar», sagt sie. « Ich freue mich schon riesig darauf.»

Als grösste Erfolge von Abassia, die zwecks Nähe zum täglich stundenlangen Training vor gut einem Jahr vom heimischen Wila ZH nach Winterthur zog, gelten die Goldmedaille an der Para-EM 2018 über 200 Meter Sprint und die Bronzemedaille an der Para-EM 2016 über 100 Meter. «Da ging alles auf, das waren pure Glücksgefühle! Mir persönlich sind zwei andere Erfolge aber wichtiger», sagt Abassia: «Mein vierter Rang an den Paralympischen Spielen in Rio. Und, dass ich in der Schweiz schon in einem Rennen gegen Zweibeiner alle überholt habe.»

Im Alltag ist Rahmani nicht auf Sport-, aber auf Unterschenkel-Prothesen unterwegs. «Ich wohne im dritten Stock – ohne Fahrstuhl!», sagt sie. Fährt sie mit dem Auto zu Wettbewerben? «Ja, dafür habe ich in der Schweiz Handgas und -bremse einbauen lassen.» Eine Hand bleibt damit während der Fahrt immer am Lenkradknopf, die andere bedient den Gas-Brems-Hebel, der sich neben dem Schaltknauf befindet. «Damit könnte prinzipell jeder fahren», erklärt Rahmani, «aber damit man das tun darf, muss man eine entsprechende Fahrprüfung abgelegt haben.»

Für Abassia Rahmani ist ein Auto mehr als ein Fortbewegungsmittel. «Autofahren bedeutet Freiheit», sagt sie. «Ich kann spontan Routen ändern oder einen Halt einlegen wenn mir etwas gefällt und es ist ein toller Ort um zu entspannen und Gedanken zu sortieren.» Und wie ist die schnellste Frau der Schweiz am Steuer? «Ich höre sehr gerne Musik im Auto und fahre auch gerne ab und zu etwas sportlicher, aber immer konzentriert und verantwortungsbewusst.»

Und wenn wieder einmal wer sagt, ohne ihre Behinderung wäre sie gar nie so erfolgreich im Sport geworden? «Dann nehme ich ihn sehr gerne mit ins Training – mal schauen, ob er da mithalten kann», kontert Abassia. Sind die Menschen eigentlich neugierig, wenn sie sie auf den spacigen Blades sehen? «Ja, aber Neugier ist legitim», sagt Abassia, «und ich finds schön, wie ehrlich Kinder sind. Die fragen dann, warum ich so lange Schuhe trage.»

Kurz und knapp

Toyota Corolla Touring Sports

Modell 1.2 Turbo (CVT) 1.8 HSD e-CVT 2.0 HSD e-CVT
Leistung 116 PS 122 PS 180 PS
0-100 km/h 9,6 (10.3) s 11,1 s 8,1 s
Spitze 200 (195) km/h 180 km/h 180 km/h
Verbrauch 5,6 (5,1) l/100km 3,3 l/100 km 3,9 l/100 km
CO2 128 g/km 76 g/km 89 g/km
Masse (L/B/H) 4,65/1,79/1,43 m 4,65/1,79/1,43 m 4,65/1,79/1,43 m
Preis in Schweizer Franken 27’200.– 32’300.– 39’800.–